Schlagzeug spielen lernen soll vor allem Spaß machen.
Ist Schlagzeug nicht ein total schwer zu erlernendes Instrument? Mit der rechten Hand muss man das machen und mit der linken Hand das. Und dann noch die Füße!
Muss ich nicht Noten lesen können fürs Schlagzeug spielen?
Glücklicherweise kann man direkt durch Nachmachen von Rhythmen am Drum Set zu Liedern spielen.
BUM BUM TSCHAK – das ist We will rock you (zweimal floor tom plus snare drum)
BUM TSCHAK BUM TSCHAK – damit begleitet man Highway to hell, Billie Jean und viele andere Lieder. (bass drum und snare drum abwechselnd auf dem akustischen Schlagzeug)
Natürlich bleibt es nicht bei einfachen Hand-Fuß-Koordinationen. Wir sind ja ehrgeizig. Aber die Vereinfachung von komplexen Rhythmen erlaubt es uns, Schritt für Schritt die großen Herausforderungen anzugehen.
Ist das Stück schnell oder langsam? Laut oder leise? Spielt das Schlagzeug mit viel Energie oder cool und lässig, wie eine Maschine.
Ein Musikbeispiel gibt einem direkt die Antwort darauf WIE etwas gespielt wird.
Im Schlagzeugunterricht lernen wir mit einfachen Übungen durch Anhören und Nach- oder Mitspielen von Liedern wesentliche musikalische Inhalte, wie Tempo, Dynamik und Timing.
Gerne orientiere ich mich an den musikalischen Vorlieben der SchlagzeugschülerInnen. Schlagzeug spielen zu Liedern, die man kennt und mag, macht oft am meisten Spaß. Pop, Rock, Metal, Electro, Jazz und Funk – stilistische Grenzen gibt es nicht.
Ziel des Schlagzeugunterrichts
Grundsätzliches Ziel ist das gemeinsame Musizieren. Zusammenspielen, aufeinander hören, Rhythmen ausprobieren – daraus kann schnell eine zehnminütige Jamsession entstehen. Mittels grafischer Notation kann man leicht eigene Lieder für zwei Schlagzeug Sets komponieren, mit viel Raum für abwechslungsreiche Gestaltung und witzige Ideen. Außerdem ermutige ich SchülerInnen, mit Freunden eine Band zu gründen, um schnell eigene Erfahrungen im Musikeralltag zu sammeln.
Spielen in einer Band erhöht die Motivation für das Üben am Schlagzeug. Für ein Konzert oder eine Probe ist eine gute Vorbereitung unerlässlich. Darüber hinaus verlangt das Spielen in einer Gruppe Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme den anderen Musikern gegenüber und auch das Eintreten für eine Idee, der Gestaltungswille, wird gefördert.
Kurz:
Musikmachen bekommt eine soziale Komponente, die ich neben den rein musikalischen Inhalten für sehr wichtig erachte.
Musikbücher oder Noten sind für den Schlagzeugunterricht nicht zwingend anzuschaffen. Lieber notieren wir direkt Rhythmen und Grooves anhand der dazugehörigen Songs, so dass die SchülerInnen eine individuelle Notensammlung ihr eigen nennen können.
Ein Musikheft mit Notenlinien reicht daher anfangs aus. Soll besonders das Notenlesen geübt werden, kann ich das ein oder andere Lehrwerk empfehlen.
Ich unterrichte SchülerInnen ab einem Alter von 6 Jahren.
Preise und Unterrichtskonditionen erfragen Sie bitte telefonisch oder per e-mail.